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Richtig aufgewärmt vor dem Golfspiel

Vier Aufwärmphasen

Wer mehrere Stunden Zeit für eine Golfrunde hat, sollte 15–20 Min. in folgende Warm Up–Übungen investieren. Dabei ist auf eine Anpassung des Programms auf individuelle (z.B. Fitnesszustand, Alter) und äußere (z.B. Wetter) Faktoren zu achten. Ihr Aufwärmprogramm sollte jeweils mehrere Übungen aus den folgenden 4 Aufwärmphasen in der vorgegebenen Reihenfolge beinhalten.

  1. Allgemeine Erwärmung: Mindestens 5 Minuten große Muskelgruppen bewegen vor allem der Rumpf–, Arm– und Beinmuskulatur mit langsamer Belastungssteigerung zur allgemeinen Erhöhung der Körpertemperatur.
  2. Beweglichkeit: Mehrmaliges kurzes, behutsames Bewegen der golfschwungrelevanten Gelenke in eine maximale, schmerzfreie Endstellung bei spürbarem Zug der gedehnten Muskulatur sorgt für eine verbesserte Beweglichkeit.
  3. Spannungsaufbau: Diese Übungen dienen zum Spannungsaufbau in der golfschwungrelevanten Muskulatur. Zudem fördern sie ein optimales Gleichgewichtsgefühl, welches in der Ansprechposition und im Schwungverlauf entscheidend ist.
  4. Golf–Koordination: Diese Schwungübungen dienen zur Verbesserung der golfspezifischen Koordination, die Voraussetzung für weite und zielgenaue Schläge ist.

Die nun folgenden Übungen sind in Bildern und Text möglichst einfach nachvollziehbar dargestellt. Übungsvariationen für ein abwechslungsreiches und individuelles Aufwärmprogramm sind in Spiegelstrichen aufgeführt.

Allgemeine Erwärmung

Gehen und Laufen
Zur allgemeinen Erwärmung des Körpers vor der (golf–) spezifischen Aufwärmung und Belastung eignen sich Bewegungen mit Einsatz vieler Muskelgruppen wie z.B. Geh– und Laufbewegungen.
Schulterkreisen
Beim Gehen bzw. Laufen auf der Stelle die angewinkelten Arme vorwärts und rückwärts kreisen.

  • Arme versetzt kreisen (kraulen)
    gegengleiche Rotation

Armschwünge
Beim Gehen auf der Stelle die Arme seitlich neben dem Körper nach vorne und hinten schwingen.

  • mit Schläger schwingen und diesen im Umkehrpunkt in die andere Hand übergeben.

Armschwünge & Oberkörperrotation
Beim Gehen auf der Stelle den breit gefassten Schläger vor dem Körper nach links und rechts schwingen.

  • Schulterbreiten Stand, Hüfte fixiert und den Oberkörper drehen.

Beweglichkeit

Gewichtsverlagerung vor & zurück
Aus der gestreckten Schrittstellung das Gewicht auf das hintere, sich beugende Bein verlagern. Arme senken und gestreckten Oberkörper nach vorne neigen. 5–10 Wdh./Seite mit fließendem Positionswechsel.
Seitliche Rumpfneigen
Im Schulterbreiten Stand den Oberkörper in der Frontalebene langsam seitwärts beugen. Die Endstellung bei 3 Wdh./Seite für ca. 3–5 Sek. halten.

  • Beine überkreuzen

Brustmuskulatur
Den Arm der zu dehnenden Seite mit Hilfe des Schlägers nach oben–hinten führen. 6 fließende Wechsel bei 3–5 sekundieren Verharren in der Endstellung.
Schultergürtel
Den Arm der zu dehnenden Seite hinter dem Kopf mit Hilfe des Schlägers nach unten ziehen. Die Endstellung bei 3 Wdh./Seite für ca. 3–5 Sek. halten.

Rumpfrotation
In aufrechter Haltung und schulterbreitem Stand 5-mal den Oberkörper langsam nach rechts und links drehen. Die Endstellung 3–5 Sek. lang halten.

  • variable Schlägerhaltung

Rumpfrotation in Ansprechposition
Ausführung wie bei aufrechter Rumpfrotation nur in Ansprechposition.

  • variable Schlägerhaltung

Spannungsaufbau

Beidbeiniger Zehenstand
Aus dem Schulterbreiten Stand die hängenden Arme hochwärts führen und gleichzeitig auf die Fußballen stehen. Diese Position 3–10 Sek. lang halten.

  • mit und ohne Schläger

Einbeiniger Zehenstand
Ausführung wie beim beidbeinigen Zehenstand nur einbeinig durchführen.

  • Schläger in verschiedenen Positionen zusammendrücken und auseinander ziehen

Beidarmiges PNF-Muster
In der Ausgangsstellung die Arme vor dem Körper kreuzen. Handgelenke gebeugt, die Hände zur Faust geballt und die Daumen zeigen zum Bauch. Nun die Hände öffnen, das Handgelenk strecken und dabei die Arme diagonal nach hinten oben führen. Im Umkehrpunkt zeigen die Daumen der geöffneten Hände nach hinten. Die Hände schließen, Handgelenke beugen und dabei die Arme in die Ausgangsstellung zurückführen. Bewegung mit hoher Muskelanspannung ausführen.

  • Arme gegengleich bewegen

Merry Christmas To All The Golf Players Around The World

Merry Christmas and a happy new year to all the golf players around the world

Ich wünsche  alle  Golfspieler ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in 2010.

Richard Bligh

Golf After Dark

Golfunterricht 24/7.

Sie möchten um 22:00 Uhr noch einer Stunde Golfunterricht  bekommen.

7  Tag in der Woche.

Dann bin ich für Sie Da !!!

Training am Golfsimulator von 14-23 Uhr.

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Golf das schwierigste Spiel der Welt

Warum Für mich persönlich ist Golf das schwierigste Spiel der Welt.

Aus zwei Gründen ist dies so:

  1. Der Ball bewegt sich nicht von allein.
  2. Im Durchschnitt verstreichen ungefähr drei Minuten zwischen jedem Schlag.

Man reagiert also nicht auf den Ball wie in den meisten Sportarten.

Ein Fußball wird getreten oder geköpft.

Ein Handball wird geworfen und gedribbelt, ein Basketball auch.

Ein Golfball liegt einfach nur still da und fordert Sie trotzig auf, ihn nicht zu verlieren.

Bei den meisten Sportarten bleibt einem nur ein kurzer Augenblick, um auf den Ball zu reagieren.

Die Bewegung des Körpers erfolgt automatisch und das Spiel richtet sich danach, wohin der Ball fliegt. Wenn Sie Golf spielen, haben Sie viel zu viel Zeit, um darüber nachzudenken, wie Sie vorgehen

werden. Übermäßiges Nachdenken wirkt sich negativ auf Gemüt und Denkvermögen aus.

Golf wäre viel einfacher, wenn der Ball sich ein wenig bewegen würde und man Rollschuhe tragen müsste.

Griff Umstellung Im Winter

Der Winter und damit das kalte Wetter hat Einzug gehalten, aber es bedeutet nicht, dass Sie Ihren Golfschläger weg stellen sollten.  Klar, Sie sind möglicherweise nicht in der Lage sehr oft spielen zu gehen, aber Sie können und sollten an Ihrem Spiel arbeiten, denn Winterzeit ist Trainingszeit. Hier sind ein paar Tipps für sie, damit Sie sich im Winter so ganz nebenbei auf das Spiel im Frühjahr vorbereiten können.

Ein großer Schwung beginnt mit einem großen Griff.  Das Erlernen des richtigen neutralen Griffs kann zunächst sehr unangenehm sein, da er eine, ungewohnte Haltung für jemand der keinen Neutralen Griff hat. Vielleicht fällt es ihnen leicht den Griff zu trainieren während Sie Ihre Lieblings-TV-Show schauen.  Bevor die Show beginnt  nehmen Sie am besten einen Übungsschläger  mit montiertem Übungsgriff  (z.B.: Leadbetter Griff) und platzieren ihre Hände in die perfekte Griffposition. Während sie Fernsehen schauen werden sie sich mehr auf die TV-Serie als auf ihren Griff konzentrieren.  In der Werbepause lösen sie den Griff zur Entspannung ihrer Hände.  Nach der Werbepause platzieren Sie Ihre Hände erneut in die perfekte Griffposition. Führen Sie diese Übung regelmäßig  den ganzen Winter über durch und sie werden feststellen, dass sich die Muskulatur schnell an den neutralen Griff gewöhnt. Durch diese einfache Übung erreichen sie die Umstellung auf den richtigen neutralen Griff bis zum Start in die neue Saison.

Bei jeglichen frage zum Neutralen Griff. Stelle ich mich gerne zur Verfügung. Oder kommen Sie einfach vorbei. Der Leadbetter Training Griff ist bei mir erhältlich im Shop.

Fortsetzung  folgt !!!

Inhalt eines Golfbags


Allgemeines:

  1. Max. 14 Schläger (nicht mehr – sonst Regelbruch)
  2. Regenhaube für das Bag
  3. Putztuch (bei Nässe auch an Ersatz denken)
  4. Ausreichend Tees
  5. Ausreichend Bälle
  6. Pitchgabel (am besten aus Metall)
  7. Ballmarker
  8. Bleistift/e
  9. Golfhandschuh/e
  10. Regenschirm
  11. Schlägerbürste

Optional:

  1. Ballangel
  2. Scorezähler
  3. Ersatzspikes
  4. Verpflegung:
  5. Ausreichend Wasser/Flüssigkeit

wussten sie, dass man bei einer 18-Lochrunde bis zu 3 Liter Flüssigkeit verbrauchen kann?

  1. Müsliriegel
  2. Traubenzucker/Dextrose o.ä.
  3. Obst

Nützliches:

  1. Ersatzhandschuhe
  2. Sonnencrem
  3. Insektenspray
  4. Taschentücher
  5. Uhr
  6. Windbreaker / Regenanzug
  7. Sonnenbrille
  8. Lippenbalsam
  9. Golfcap/Visor/Sonnenhut
  10. Pflaster
  11. Erfrischungstuch
  12. Kleines Regelbuch
  13. Filzstift zum markieren des Balles
  14. Token/Kleingeld für die Drivingrange
  15. Scorekartenhalter/Scorekartenmappe

Dies sind natürlich alles nur meine Empfehlungen und es muss natürlich nicht alles im Golfbag sein. Drucken Sie sich diese Empfehlung einfach aus und kontrollieren Sie je nach Wetterlage und Runde hin und wieder Ihr Bag.

Vorbereitung auf eine Golfrunde

Soll das Golfspiel erfolgreicher werden, ist jedes Loch mit einer vorausplanenden Taktik zu spielen.

Das Ziel ist vorgegeben, d.h. den Ball mit möglichst wenigen Schlägen einzulochen.
Ein Weg zum Ziel ist die richtige Lochstrategie.
Birdie-Bücher sind ein Hilfsmittel, in ihnen ist der Charakter eines jeden Loches: Hindernisse, ideale Landezonen, die Distanzen zu den Hindernissen und die Lage und Größe eines Grüns eingezeichnet.
Weiterhin sollte man mit dem einheimischen Spieler ein Gespräch führen, der wichtige Hinweise über zu vermeidende Flächen (Wasserhindernisse, Ausgrenzen, Rough u.a.)geben wird. Auch von Golfern, die den Platz kennen, erhält man weitere Hinweise über Problemzonen.
Aus diesen Erkenntnissen erarbeitet man sich einen Spielplan für jedes Loch und ist vorbereitet auf die Längen, Bahnverläufe wie Dogleg rechts oder links, Bunker und Wasserhindernisse.
Zunächst einmal legt man die sicherste Landezone vom Abschlag fest, die Schwierigkeiten wie Aus, Rough, Hindernisse u.a. vermeidet.
Voraussetzung den Ball in eine bestimmte Entfernung zu schlagen ist die Kenntnis der Weite, die man mit jedem Schläger erzielt. Hat man die Entfernung vom Ball zum Ziel festgestellt,  ist die Wahl des Schlägers einfacher.

Die Lage des Balles beeinflusst jeden Schlag. Liegt er auf dem Fairway kann man ohne Bedenken jeden Schlag ausführen. Liegt er jedoch in einem alten Divot, im Sandhindernis, im Rough oder schwierigem Untergrund, ist es besser den Ball zurück ins Spiel zu bringen, d.h. Vermeidung von Risiken und schwierigen Schlägen und die Erkenntnis der Hinnahme von Fehlern.
Hilfreich ist es einen Draw oder Fade zu beherrschen, die es einem ermöglichen ein gut verteidigtes Grün in den Ecken anzuspielen, sowie Hindernisse zu umspielen.
Eine Analyse jedes Wettkampfes, sowohl Einzel als auch Mannschaft, erhöht die Individualisierung des Einzelnen.

Warum Aufwärmen?

WARM-UP – Aufwärmen – lästig, aber wichtig !

Während in vielen anderen Sportarten die positiven Wirkungen des Aufwärmens bekannt sind, bleiben Golfer, die sich sinnvoll und funktionsgerecht auf das Training oder Spiel vorbereiten, noch die absolute Ausnahme. Durch das Warmmachen werden u.a. zahlreiche physiologische Regulationen stimuliert, die beim Vollzug der nachfolgenden sportlichen Leistung einen großen Einfluss haben. So erreicht durch die körperliche Belastung während des Erwärmens der Stoffwechsel, das Herz–Kreislauf–System, die Atmung, die hormonelle Regulation und das Zusammenspiel zwischen Nervensystem und motorischem System ein höheres Aktivitätsniveau. Anhand einer wissenschaftlichen Studie an der Paderborner Golfakademie konnte die positive Wirkung des im Folgenden auszugsweise vorgestellten Aufwärmprogramms nachgewiesen werden. Eine Zunahme der Kontraktionsgeschwindigkeit sowie eine verbesserte Koordinationsleistung der am Golfschwung beteiligten Muskulatur durch spezifische Aufwärmübungen spiegeln sich in der Zunahme der Schlägerkopfgeschwindigkeit im Treffmoment wider. Durch die aufwärminduzierte Temperaturerhöhung und gesteigerte Muskeldurchblutung verringern sich die inneren viskösen und elastischen Widerstände im Muskel. Die Folgen sind höhere Beweglichkeit, geringerer Energieverbrauch, leichtere Gelenkbeweglichkeit und verminderte Verletzungsanfälligkeit. Bei der Durchführung unaufgewärmter Golfschwünge konnte demzufolge eine signifikant häufigere Zunahme der Schmerzen im Rückenbereich festgestellt werden. Dies war bei Golfschlägen nach dem obigen Aufwärmprogramm nicht der Fall, wodurch eine schmerzprophylaktische Wirkung des Aufwärmens nachgewiesen werden konnte.

Das Motto für alle sportlichen Aktivtäten sollte lauten: 39° C!

Diese Körpertemperatur (genau 38,5° C – 39° C) ist möglichst durch ein gezieltes Aufwärmprogramm zu erreichen, denn bei dieser Temperatur laufen alle Vorgänge im Körper, die für sportliche Leistungen wichtig sind, optimal ab!

Nervenimpulse werden schneller weitergeleitet!

Der Stoffwechsel funktioniert schneller!

Sauerstoffaufnahme und Transport werden besser!

Die Sauerstoffausnutzung steigt um 300 %!

Die Durchblutung der Muskulatur steigt um 400 %!

Die inneren Reibungswiderstände im Muskel sinken!

Dehnfähigkeit und Kontraktionsfäigkeit steigen!

Geringere Verletzungsanfälligkeit !

Bessere Koordination und Präzision !

Gelenkknorpeldicke wird größer, besserer Schutz!